Treviglio Hospital Trust

Gesundheitsdienstleister führt IP-Überwachungslösung zur Verbesserung der Sicherheit und Regelbefolgung ein

Treviglio Hospital Trust

Gesundheitsdienstleister führt IP-Überwachungslösung zur Verbesserung der Sicherheit und Regelbefolgung ein

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Hintergrund
Sicherheitsgewährleistung in Krankenhäusern

Der Treviglio Hospital Trust wurde im Januar 1998 gebildet und besteht aus vier Krankenhäusern in der Lombardei, Italien: dem Treviglio-Caravaggio Spital in Treviglio, dem ‘S.S. Trinità’ Krankenhaus in Romano, dem ‘F.M. Passi’ Krankenhaus in Calcinate und dem ‘Ospedale Civile’ in San Giovanni Bianco (BG). Neben diesen Krankenhäusern, die alle eine stationäre Abteilung haben, gibt es auch sieben ambulante Kliniken, die in der Provinz von Bergamo und in den benachbarten Provinzen von Mailand, Cremona und Brescia Gesundheitsdienste anbieten. Zum Treviglio Hospital Trust gehören zudem zwei psychiatrische Kliniken und fünf neuropsychiatrische Kliniken für Kinder mit rund 900 Betten.

Herausforderung
Gleichgewicht zwischen Sicherheit und Regelbefolgung

Der Trust stand der Herausforderung gegenüber, die Sicherheit der Patienten, Mitarbeiter und Besucher zu gewährleisten, seine Krankenhäuser vor Diebstahl und Vandalismus zu schützen und dabei gleichzeitig die neuen italienischen Gesetze zum Schutz der Privatsphäre, die strenge Vorschriften über die Verwendung von Videoaufnahmen kranker Menschen festlegen, einzuhalten. Nach den neusten Vorschriften dürfen Bilder von kranken Menschen in Krankenhäusern und Pflegezentren nicht übertragen werden und dort, wo Patienten konstant überwacht werden müssen, zum Beispiel bei einer Wiederbelebung, dürfen Bildschirme der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden. Zudem müssen Hinweisschilder in allen von einer Fernsehüberwachungsanlage abgedeckten Bereichen auf das Vorhandensein der Videokameras aufmerksam machen und die maximalen Fristen zum Aufbewahren von Aufzeichnungen sind durch die Vorschriften auch geregelt.

Lösung
IP-Überwachung ist die Medizin

Die vom Lombardy Hospital Trust implementierte D-Link IP-Überwachungslösung umfasst über 130 IP-Videokameras für Anwendungen in Innenräumen und im Freien (DCS-3110) und Einbruchsicherungssysteme, die vollständig von einem einzigen Kontrollposten aus angesteuert werden, über 40 PoE (Power over Ethernet) Switches, 24 Ports + 2 Gigabit Uplink-Ports (DES-1228P) für die Stromversorgung und das Management der Videokameras sowie rund 40 Netzwerk-Videorekorder (NVR) (DNS-726-4) zum vorübergehenden Archivieren der Bilder und Videos.


„Dieses innovative Video-Überwachungs- und Alarmsystem erfüllt die modernsten und höchsten Qualitätsstandards und ermöglicht die Überwachung der Sicherheit wichtiger Infrastrukur in Echtzeit.“
-Dr. Cesare Ercole, Director-General, Treviglio Hospital Trust

D-Link DES-1228P Smart Switches sind im IP-Videoüberwachungssystem des Krankenhauses integriert. Zusätzlich zur Verwaltung des Netzwerkzugriffs, einer höheren Sicherheit und der Ethernetverbindung versorgen sie die D-Link DCS-3110 Videokameras über die PoE-Technologie (Power over Ethernet) mit Strom. Der IEEE 802.3af Power over Ethernet Standard ermöglicht die Stromversorgung aller angeschlossenen Geräte über ein Netzwerkkabel, wodurch weniger Stromkabel und Steckdosen erforderlich sind. Die D-Link DNS-726-4 NVRs (Netzwerk-Videorekorder) sind am Videoüberwachungssystem des Krankenhauses angeschlossen und ersetzen den entsprechenden DVR (digitalen Videorekorder). Bilder und Videos können damit mit Kameras im kontinuierlichen Modus aufgezeichnet werden, entweder zu festgelegten Zeiten oder bei Auslösung durch einen Bewegungsmelder. Die Kapazität der D-Link DNS-726-4 Festplatten bietet hinsichtlich der Videoaufzeichnungsdauer eine maximale Flexibilität, mit der Möglichkeit, über 30 Tage kontinuierliche Aufzeichnungen zu speichern. Über einen Gigabit Ethernet-Port stellt der NVR eine Verbindung mit dem LAN-Netzwerk her und bietet autorisierten Benutzern Fernzugriff und eine automatische Verbindung zur Überwachungszentrale. Der Zugriff auf den NVR ist passwortgeschützt und es können verschiedene Benutzerprofile mit unterschiedlichen Berechtigungen erstellt werden. Durch die Anordnung der verschiedenen NVR-Standorte lässt sich die Videoüberwachung lokal vornehmen, wodurch die Auswirkungen auf die geografische Netzwerkstruktur vermindert werden. Dadurch entstehen auch mehr extern miteinander verbundene Kontrollpunkte über das bestehende Netzwerk, die mit einem zentralen Kontrollpunkt verlinkt sind.

Vorteile
Auf Patienten und Vorschriften achten

Die über IP vernetzten Telekameras verwenden die Technologie „progressive Scanning“, wodurch eine klare Aufnahme auch von sich bewegenden Objekten ermöglicht wird. Die verwendete Megapixel-Auflösung garantiert detailgetreuere Bilder und eine größere Abdeckung. Dank der Bilder bzw. Videos im Digitalformat wird der erforderliche Platzbedarf zum Archivieren der alten Videobänder reduziert und die Bilder können zudem per Fernzugriff, sogar über ein Mobiltelefon oder ein 3G-Gerät, angesehen werden. Ein Einbruchsicherungssystem in den Gängen der Krankenhäuser wurde mühelos in das IP-Video-Überwachungssystem integriert und kann einfach an den digitalen Ausgängen mit einer direkten Verbindung zu den Videokameras angeschlossen werden. Aus diesem Grund und dank seiner extremen Flexibilität und dem modularen Aufbau ließ sich diese IP-Überwachungslösung einfach implementieren und es war möglich, das maximale Potenzial aus der bestehenden Infrastruktur herauszuholen, während das Management, die Wartung und die Integrationskosten niedrig gehalten wurden. Die neue Lösung besteht aus zehn an den Standorten verteilten Strukturen und einem „Kontrollzentrum“, das mit dem Management-Zentrum verbunden ist. Manager können die Gesetze zum Schutz der Privatsphäre einhalten, indem sie den Zugang zu den überwachten Bereichen einschränken, Gänge überwachen, Benutzerrechte für den Zugriff auf Dateien und Aufzeichnungen einrichten, externe Verbindungen überwachen und die sichere Aufzeichnung von Daten ermöglichen.


„Die über IP vernetzten Telekameras verwenden die Technologie „progressive Scanning“, wodurch eine klare Aufnahme auch von sich bewegenden Objekten ermöglicht wird.“