Europa-Park in Rust setzt auf D-Link

Damit der Adrenalinpegel des IT-Administrators
nicht Achterbahn fährt

Europa-Park in Rust setzt auf D-Link

Damit der Adrenalinpegel des IT-Administrators
nicht Achterbahn fährt

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Der Europa-Park ist mit jährlich mehr als vier Millionen Besuchern einer der größten Freizeitparks Europas. In der 37-jährigen Unternehmensgeschichte haben mehr als 90 Millionen Gäste den Park besucht. Auf über 90 Hektar finden Besucher ein reichhaltiges Unterhaltungsprogramm: Mit 100 Shows und Attraktionen, gruppiert in 14 Themenbereiche, bietet der Europa-Park für Jung und Alt gleichermaßen Unterhaltung und Nervenkitzel. Ebenso umfangreich und vielfältig sind die IT-Anforderungen an dessen Betriebsbereitschaft: Um die auf dem Gelände verteilten Systeme zu verwalten ist eine hochverfügbare Netzwerkumgebung erforderlich.

Highlights 

  • Netzwerk aus rund 2.500 zusammengeführten Geräten
  • Flächendeckende Abdeckung durch 150 Access Points für schnellen Internet-Zugang
  • Zentrales Management der Access Points durch Wireless Switches
  • Ca. 7.000 Switchports statten den kompletten Park mit Netzwerkzugängen aus
  • Parallel aufgebautes Ausweichrechenzentrum schützt vor IT-Ausfällen
  • Flexibles und erweiterbares Netzdesign für künftigen Ausbau

Vielfalt im Park und in der IT 

Neben der traditionellen Bürokommunikation mit Servern im Backoffice und den über 600 PC-Arbeitsplätzen, Druckern sowie gängigen Büroanwendungen, weist der Europa-Park in Rust eine Vielfalt an speziellem Equipment auf, das durch die IT im Backend versorgt werden muss. Dazu zählen unter anderem die Kassensysteme, die Brandmeldeanlagen, Schranken und Zutrittssysteme für die Parkbesucher, Zeiterfassungssysteme für die Mitarbeiter, die Gebäudeleittechnik sowie die Parküberwachung durch IP-basierte Kameras. Insgesamt sind somit circa 2.500 Geräte im Netzwerk zusammengeführt. Hinzu kommen die unterschiedlichsten Anforderungen in Bezug auf Datenqualität, Redundanz oder Kommunikationsleistung. Video- und Audioströme beispielsweise verlangen nach geringer Latenz und unterbrechungsfreier Übermittlung. Die Zutrittskontrollsysteme oder Überwachungssysteme wiederum erfordern Echtzeitverarbeitung. Ein hohes Maß an Sicherheit wird hier allen Systemen abverlangt. Um diese Vielfalt an Geräten und Einrichtungen über die zentrale IT-Verwaltung optimal zu steuern, setzt der Europa-Park seit 2007 auf das Know-how und die Netzwerklösungen von D-Link.


„Durch die umfassende Unterstützung von D-Link konnten wir die gesamte Systemumstellung ohne Störungen des Besucherbetriebs sanft im Hintergrund abwickeln.“

Anforderungen des Europa-Park 

Die im Laufe der Jahre gewachsene IT-Landschaft des Europa-Park bestand 2007 aus Netzen und Technologien unterschiedlichster Hersteller sowie Strukturen: Die heterogene Gerätelandschaft führte zu einer Vielzahl an Verwaltungs-werkzeugen und -abläufen. Hinzu kam, dass die damalige Netzwerkstruktur einen weiteren Ausbau des Systems nicht erlaubte – ein Muss für den Park, der beständig um neue Attraktionen wächst. Durch die statische Zuordnung der Switchports zu den Geräten waren an einzelnen Switches Ports frei, die an anderen Stellen für das Wachstum des Parks dringend benötigt wurden. Auch die bestehende Glasfaserverkabelung stieß langsam aber sicher an ihre Grenzen; zusätzliche Übertragungskapazitäten ließen sich nicht schnell genug aktivieren. Deshalb entschied sich das Management des Europa-Park für eine Umstellung der Netzwerkinfrastruktur.

Schrittweise Umstellung 

Den Anfang machte der Backbone, der sich nun quer durch den Park zieht und alle Bereiche mit der notwendigen Bandbreite versorgt. Im Anschluss daran erfolgte der schrittweise Austausch der vorhandenen Netzwerkbaugruppen. Um Schnittstellenprobleme der unterschiedlichsten Netze und deren Anforderungen auszuschließen, setzt der Park dabei ausschließlich auf die Produkte und das Know-how von D-Link. Im Anschluss an das Redesign des Netzwerks wurde die Serverlandschaft auf Blade-Center von HP umgestellt. Auf diesem läuft auch die moderne VMware. Darüber hinaus entschied sich die IT-Verwaltung des Europa-Park für den Aufbau von VLANs: VLANs erlauben eine dynamischere Zuordnung der Ports zu den Nutzern. An Stelle der festen Netze von früher sind heute 50 VLANs getreten.

Netzwerktechnik von D-Link 

150 Access Points in unterschiedlicher Ausprägung sind heute im Europa-Park im Einsatz und sorgen Tag für Tag für einen einfachen Internet-Zugang. Den Besuchern steht hier ein WLAN-Zugriff für mobile Geräte zur Verfügung, über den sie sich Hintergrundinformationen zu den jeweiligen Attraktionen direkt auf ihr Smartphone laden können. Ermöglicht wird dies durch positionsabhängige Informationen, so genannte Location Based Services.

Die Verwaltung der im Park verteilten Access Points erfolgt über vier Wireless Switches, über die sämtliche Parameter der Access Points zentral gemanaged werden können. Die Zuordnung eines Ports zu einem Netzsegment erfolgt ganz einfach durch Softwarekonfiguration aus der Ferne – was den IT-Verwaltern die langen Wege durch den Park erspart. Alle Geräte und Systeme im Park sind über ein vermachtes Netzwerk mit Routern und Switches verknüpft.

Das strukturierte Netzwerk aus Enterprise Chassis Switch, Gigabit Stack Switches mit PoE und Gigabit xStack Switch mit 40 Gbit/s Ring-Stacks stattet den kompletten Park mit Netzwerkzugängen aus. Insgesamt stehen circa 7.000 Switchports bereit. Als Kommunikationsrückgrat dient ein Glasfaser-Backbone-Ring, der sich über das gesamte Parkgelände erstreckt. Über diesen erfolgt die Anbindung und Absicherung der verteilten Systeme im Park.

Genauso innovationsfreudig zeigt sich auch das Datacenter: Als Serversysteme setzt man hier zwei HP Blade-Center ein; beim Speichersystem vertraut die IT-Verwaltung des Europa-Park Storage-Systeme von NetApp.

Um den Park gegen IT-Ausfälle abzusichern wurde parallel ein Ausweichrechenzentrum aufgebaut, das über eine 20 Gigabit-Leitung mit dem primären Rechenzentrum verknüpft ist. Dieses wird dabei fortlaufend auf das Ausweichrechenzentrum gesichert, die Grundlage dafür bildet die Netzwerkinfrastruktur von D-Link. Die Verknüpfung mit der Infrastruktur des Backbone erfolgt über Gigabit Glasfaserverbindungen bzw. 10 Gigabit Glasfaserverbindungen.

Freiraum für zukünftige Entwicklungen 

Für Manuel Kazimirski, der Netzwerkadministrator des Europa-Park, haben sich Umstellung und Vereinheitlichung mehr als gelohnt: „Durch die umfassende Unterstützung von D-Link konnten wir die gesamte Systemumstellung ohne Störungen des Besucherbetriebs sanft im Hintergrund abwickeln", erklärt er. Besonders die unkomplizierte und kompetente Beratung der D-Link-Mitarbeiter bei Fragen zum Netzaufbau und zur Migration fiel dem IT-Spezialisten positiv auf.

Das neue Netzdesign und die Fokussierung auf die D-Link-Netzwerklösungen liefern nun die notwendige Flexibilität, die der Park benötigt. Gleichzeitig schafft es auch den Freiraum für die kommenden Erweiterungen. Als nächstes ist der flächendeckende Ausbau des WLAN-Zugriffs für die Smartphone-Nutzer geplant. Ferner sollen die Parkbesucher Restaurant-Plätze in Zukunft selbstständig buchen können, ebenfalls via Smartphone. Gleichzeitig wird – wie auch in den vergangen Jahren – eine stetige Zunahme an Geräten und Netzwerkleistung erwartet: Im Durchschnitt werden pro Jahr 350 neue Geräte in die bestehende Infrastruktur eingebunden. Um für das weitere Wachstum des Europa-Park und für die steigende Besucherzahlen gewappnet zu sein, wurde dieses Jahr das neue 4-Sterne Superior Hotel „Bell Rock" gebaut. Die gesamte Verwaltung des neuen Hotels soll selbstverständlich auch über das vorhandene Netzwerk abgewickelt werden. Eine Erweiterung der Kapazitäten im Netzwerk wird daher notwendig werden.